YOU KNOW ME AGAIN,
YOU LURE ME TENDERLY,
IT TREMBLES THROUGH ALL MY LIMBS
Excerps
Eigengrau
Muriel
Boss_Ali
Twinky
Ali (your.Prince)
Esaubound
Thoughts of a model
Floor Boi
Jo
Diego
Mathis
SHIBARI/KINBAKU IM WANDEL
DER ZEITEN
Shibari/Kinbaku hat seine Wurzeln in den japanischen Kampfkünsten und Gefangenenfesselungen. Urspünglich wurden nur Männer gefesselt (hojōjutsu, hayanawa, torinawa). Im sexuellen Kontext wird Bondage erst in der Edo-Periode (1603-1868) erwähnt, nur Frauen wurden gefesselt.
In den 1950er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelte sich Bondage zu Kinbaku/Shibari. Anfangs häufig in der Club-Szene mit nur wenigen eingeweihten Zuschauern beziehungsweise Akteuren.
Ein Mann namens Denki kam auf die Idee das Seil in eine Doppellage zu legen und damit zu fesseln. Die Doppellage des Seils ist angenehmer am Körper, als das bisherige einzelne Seil. Auf Basis der Doppellage wird noch heute gefesselt.
Über Dokumentationen (Fotografien und Videos) von Männern fesselnden Frauen in japanischen Clubs wurde Bondage allmählich auch in der westlichen Welt bekannt. In diesem Jahrhundert ist Shibari/Kinbaku ein fester Bestandteil europäischer Metropolen. Besonders im letzten Jahrzehnt entstanden hier mit großer Dynamik neue Bondage Studios.
MALE SHIBARI
Shibari/Kinbaku zeigt sich auf den folgenden Pages als sehr intensive, facettenreiche und tiefe Form der Kommunikation zwischen Körper, Geist und Seele. Dem Grundsatz folgend: sicher, geistig-körperlich, gesund und einvernehmlich entstehen einzigartige Eindrücke und Begegnungen, die hier fotografisch dokumentiert sind.
Neben dem Einfangen und der Vermittlung des Energetischen, ist der visuelle, ästhetische Aspekt wesentlich und zeigt sich bis hin zu selbst gefärbten Seilen, die im Einklang zum Modell stehen (von diesem zumeist ausgesucht werden).
Alle Fotos entstehen in größter Privatsphäre ohne Assistenten für eine authentische Tiefe und emotionale Ergebnisse.